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Exotic Hedghog Club Europe e.V.

Zophobas morio

Zophobas

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Zophobas eignen sich durch ihren erhöhten Eiweiss und Proteingehalt perfekt für heranwachsende, untergewichtige und trächtige Igel.

Alle anderen normalgewichtigen Igel sollten diese Würmer nur als Leckerlie bekommen.

 

 

Nachfolgend erzählen wir euch in Stichpunkten was ihr benötigt um die Zophobas zu Hause ganz einfach selbst und bei Zimmertemperaut nach zu züchten.

 

Checkliste:

  • lebende Zophobas
  1. Plastikbox – eine hohe glatte Plastikbox mit oder ohne Deckel mit Löchern für die Belüftung (da die Würmer keine glatten Oberflächen hinauf krabbeln können) hierfür eigenen sich sehr gut Faunaboxen – die Box sollte so groß sein, dass die Zophobas nicht über einander liegen müssen sondern genug Platz haben
  2. Bodengrund – als Bodengrund, den die Zophobas mit unter auch fressen, eignen sich sehr gut Weizenklei, Haferklei, oder Haferflocken
  3. Fressen – auf dem Speiseplan der Zophobas stehen alle Sorten an Obst und Gemüse (außer Kopfsalat, da er durch die enormen Pestizideinsätze stark vergiftet ist). Generell sollte das Futter nicht gespritzt sein. Besonders gut hat sich Karotte, Apfel, Eisbergsalat und Gurke bewährt.
  4. Versteckmöglichkeiten – gerne nehmen die Würmer auch Sachen wie Eierkartons an um sich darunter zu verstecken oder darauf zu krabbeln.
  5. Säubern – alle paar Wochen (es kommt drauf an wie viele Würmer man hält) sollte man mit Hilfe eines Siebes den Bodengrund vom Kot befreien und mit neuem Bodengrund auffüllen
  • Puppen
  1. Trennung - Möchte man die Zophobas animieren zur Puppe zu werden, muss man sie einzeln setzen. Hierfür haben sich kleine Filmdosen oder Schraubenboxen mit einzelnen kleinen Fächern bewehrt. Zophobas entwickeln sich anders als die Mehlwürmer nur in Einzelhaltung zu Puppen. Wichtig hierbei ist noch, um die Entwicklung auch perfekt zu unterstützen, ein kleines Fach mit Wasser zu befüllen, damit die Luftfeuchtigkeit in den einzelnen Abteilen ein wenig erhöht wird. Dies hilft den Würmer sich besser als Puppe zu entwickeln. Nach ca 1 Woche entwickeln sich die Puppen, nach weiteren 2-4 Wochen findet ihr die geschlüpften Käfer
  • Käfer
  1. Käfer – die Käfer haben in den ersten Tagen eine hellere Farbe (braun) und sind von ihrem Panzerkleid noch sehr weich. Solltet ihr bei euren Puppen geschlüpfte Käfer finden, so nehmt ihr erneut eine Box (hierbei ist eine Box mit Deckel ratsam, auch wenn sie nicht gut fliegen können, sind sie größer als die Mehlwurmkäfer und können somit einfacher Hindernisse überwinden). Die Box befüllt ihr mit dem gleichen Bodengrund wie schon bei euren Würmern.
  2. Futter – es steht genau das Gleiche auf dem Speiseplan wie oben bereits erklärt.
  3. Fortpflanzung – nach ca 4 Wochen (die Entwicklung der Würmer, Käfer und Eier hängt immer von der Temperatur ab, je wärmer es ist, desto schneller läuft die Entwicklung ab. Die Temperatur sollte aber max bei 30 Grad liegen) haben die Käfer erfolgreich auf dem Boden der Box, in das Substrat oder auf Versteckmöglichkeiten Eier abgelegt. Diese erkennt ihr an kleinen weisen Bündeln. Jetzt heißt es die Käfer aussieben und sie in eine neue ausgestattete Box umsiedeln.
  4. Eier – die Box mit den Gelegen lasst ihr so wie sie sind und wartet ab. Es dauert eine kleine Ewigkeit bis man die ersten kleinen, ca 6mm großen, Zophobababys findet. Die Babys ernähren sich in der ersten Zeit von dem noch vorhandenen Bodengrund, sobald die Würmer sichtbar größer werden fangt ihr an, auch ihnen frisches Obst und Gemüse anzubieten. – WICHTIG BITTE DARAUF ACHTEN, dass das Substrat nicht daran festklebt und dadruch klumpt und schimmlig wird.

So könnt ihr eure eigene kleine Zophobazucht mit wenigen Utensilien erfolgreich aufbauen. Viel Spaß dabei ;)